"nur JA heisst JA"_Wie Kinder Konsens lernen
Shownotes
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S€✖️quisite Grüße, Nadia
🎵Intro/Outro Music Credits:"Answered" by Ketsa/ Free Music Archive/CC-BY-NC-ND This section ("min00.00-01.10")is an excerpt of the original. https://freemusicarchive.org/music/Ketsa/unified-division/answered
Transkript anzeigen
00:00:00: In dieser Folge sprechen wir über Konsens.
00:00:02: Und warum Kinder bereits ab Babyalter lernen dürfen, mein Körper gehört mir, meine Grenzen zählen und nur Ja heißt ja!
00:00:11: Denn Konsens beginnt nicht beim ersten Kuss oder in Teenager-Beziehungen oder wenn es um Sex geht sondern es beginnt beim Wickeln, beim Kuscheln, beim Fotografieren, beim Baden – alles Alltagssituation.
00:00:24: Oder werden Kinder plötzlich mehr Privatsphäre einfordern?
00:00:27: Dann fragst du dich Wie kann Konsens altersgericht vermittelt werden?
00:00:31: Wo dürfen Kinder mitbestimmen, wo müssen aber Erwachsene trotzdem Verantwortung übernehmen.
00:00:36: Ich zeige dir anhand von ganz alltäglichen Situationen wie du Kindern Mitbestimmung, Körpergrenzen und Zustimmungen lebensnah beibringen kannst ohne peinliches Bienchen- und Blümchengelaber!
00:00:46: Und ja wir reden auch über Pizza.
00:00:48: Spitz deine Ohren und bleib bremmen!
00:00:58: und erhalte fresher Best Practice Tipps & Tricks von Natya, Sexualpädagogin und Host von sexuelle Bildung an die Hand.
00:01:06: In meinem Podcast zeige ich dir wie du dich fit machen kannst um mit Kids und Teenies über dieses spicy Thema entspannt zu plaudern!
00:01:15: Hier erfährst Du wie du kids-und Jugendliche frühzeitig und altersgerecht aufklären kannst bevor es mit Pickle, Periode und Pornos losgeht.
00:01:25: Ich zeig Dir wie du diese Aufgabe selbst in die Hand nimmst oder das Dr.
00:01:30: Google und TikTok dir zu vorkommen.
00:01:32: Meine Vision ist es, dass Kinder und Jugendliche die Art von Aufklärung erhalten, die wir uns ins Geheim immer gewünscht haben.
00:01:40: Seid zusammen mit mir unter Sex-Quizit Community auf diesem Aufklärungsjourney unterwegs!
00:01:54: Hallo liebe Mamas, Papas, Onkels, Tanten, Göttingen und Tees.
00:01:58: Liebe Altersgerichte, Aufklärumsfreundinnen.
00:02:00: Willkommen zu einer neuen Folge von Altersgericht aufklären.
00:02:04: Mein Name ist Nadja.
00:02:05: Ich bin Sexualpädagogin und wie ihr wisst, möchte ich euch fit machen!
00:02:09: Mit meinen Podcasts um meinen Angeboten unterstütze ich euch Eltern von Kindern und Teenätern dabei, wie ihr frühzeitig all das Gericht aufklären könnt.
00:02:17: Ich zeige euch mit meinem Aufklärungstraining oder in der SS-Aufklärungsprechstunge, wie Ihr Wertschätzen locker und entspanntes spicy Thema im formilen Alltag einbauen und bereden könnt damit Ihr mit Ihren Kindern eine vertrauensvolle Beziehung pflegen könnt und sie bei dieser wichtigen Entwicklungsgabe begleiten könnte.
00:02:36: Heute sprechen wir über ein Thema, das sehr wichtig geworden ist auch in den letzten Jahren und zum Glück auch immer mehr Sichtbarkeit bekommen hat.
00:02:43: Wir sprechen über Konsens!
00:02:45: Und mal ehrlich... Das ist auch sehr gut so dass wir darüber sprechen Denn viele von uns sind selbst noch mit Botschaften groß geworden, mit Glaubenssätzen.
00:02:54: So jetzt gibt doch dem Onkel ein Küschen zum Dankeschön für das Geschenk.
00:02:59: Stellt dich nicht so an, führt dich nicht auf?
00:03:01: Warum machst du da so einen Tanz herum?
00:03:04: Ist doch gar nicht schlimm, dass du aufs Foto musst und dass halt vielleicht irgendwie du eigentlich keine Lust dazu hast.
00:03:11: Das musst du einfach machen!
00:03:12: Das macht man in der Gesellschaft.
00:03:15: Genau also über Grenzen wurde oft hinweg entschieden Auch wenn Kinder ganz klar auch nicht wollten oder Zeichen zeigten, dass sie da keine Lust dazu haben.
00:03:24: Und genau deshalb ist es heute auch so wichtig Kindern sehr früh schon aufzuzeigen.
00:03:29: Dein Körper gehört dir!
00:03:31: Deine Gefühle spielen eine Rolle.
00:03:33: ich sehe das Ich nehme dich wahr und deine Grenzen werden auch ernst genommen.
00:03:39: und Ganz ganz wichtig nur Ja heißt ja Nicht schweigen, nicht still sein, ruhig sein.
00:03:46: Nicht antworten, nicht mitmachen aus Unsicherheit.
00:03:50: Sie hat ja nichts dagegen sagt!
00:03:51: Sie hat sich einfach toleriert oder sie hat sicherlich gar nicht gewährt.
00:03:56: Genau solche Denkensweisen werden beim Victimblaming wenn es um sexualisierte Gewalt geht sehr häufig verwendet.
00:04:05: Also es ist eine sehr gefährliche Idee zu sagen oder die Annahme, wenn kein Nein kommt.
00:04:11: Wenn keine Gegenwehr kommt!
00:04:14: Wenn keine offensichtlichen Reaktionen des Körpers dass man sich wehrt dann war das ja wohl okay.
00:04:22: Dann war das Zustimmung.
00:04:24: Und genau diese Umkehr, das genau vertreten wir nicht.
00:04:30: Deswegen ist es auch mir als Sexualpädagogin ganz wichtig, dass wir klar davon ausgehen, Konsens bedeutet... Das möchte ich auch hier glanzklar für euch Eltern klarmachen.
00:04:41: Es ist eine klare freiwillige Zustimmung und diese Zustimmung darf jederzeit geändert werden!
00:04:49: Und das müsste man eigentlich auch nicht erklären Auch wenn es darum geht eben zum Beispiel zu sagen, oh ich habe heute total Lust mit meinem Partner zu kuscheln und dann sage ich möchte heute kuscheln' mit dir.
00:05:03: Bist du auch fein damit?
00:05:04: Wenn wir beide zustimmen ist das fein!
00:05:07: Und an anderen Tagen mag ich das zum Beispiel überhaupt nicht, wenn gekuschelt wird.
00:05:13: Dann mag ich gar keine Körperberührung oder dann mag ich auch gar keine Berührungen gerade momentan beim stillen an der Brust.
00:05:20: Weil die Brust ist momentan für mich, zum Beispiel jetzt nicht sexuell konnotiert.
00:05:25: Sondern sie ist für mich ganz klar die Ernährungsweise für mein Baby und deswegen auch in der Sexualität ist momentant meine Brust nicht unbedingt meiner erogene Zone.
00:05:36: also das ist ganz ganz wichtig zu verstehen dass sich das auch immer ändern kann.
00:05:40: Also Konsens beginnt nicht erst bei Sex.
00:05:43: viele denken Konsens natürlich sehr oft an Sexualität zwischen Menschen in Beziehungen oder Nicht-Beziehung beim ersten Mal, dass man da auch aufeinander und auf die Körpersignal acht gibt.
00:05:56: Aber Konsens beginnt ja eigentlich viel früher.
00:05:58: Nämlich es beginnt bei unserer Erziehung der Sozialisation im Alltag mit Babys und Kindern.
00:06:04: Zum Beispiel, darf ich dich umarmen?
00:06:07: Möchtest du ein Küsschen?
00:06:08: Ist das okay wenn ich dich
00:06:09: fotografiere?".
00:06:10: Darf ich das Bild an Oma und Opa schicken, wo du da drauf bist auf der Schaukel?
00:06:15: Darf' ich dir Klapps geben da auf dem Po oder darf' ich dich mal kitzeln?
00:06:19: Möchtest du heute alleine duschen?
00:06:21: Ist es okay wenn ich die beim Einkremen helfe, beim Rücken oder an den Beinen.
00:06:25: Das klingt vielleicht klein und vielleicht auch zu banal aber genau das sind diese Minimumente und dort lernen Kinder... Meine Meinung ist wichtig und zählt was?
00:06:36: Die Erwachsenen fragen nach meiner Zustimmung.
00:06:39: Sie machen nicht einfach, sie handeln nicht einfach weil sie meine Eltern sind oder weil sie das Gefühl haben, sie haben den Status dadurch oder die Berechtigung, weil sie Erwachsene sind.
00:06:48: Und sie erlernen auch dadurch.
00:06:49: ich darf Grenzen haben und ich darf hier auch zeigen aussprechen usw.. Wie sieht's denn bei Konsens, bei kleinen Kindern und Babys aus?
00:06:58: Weil da denken ja sehr viele auch Ja, Natja.
00:07:01: Aber ein Baby kann ja gar nicht wirklich Ja sagen oder das verbalisieren.
00:07:07: und trotzdem zeigen Babys natürlich ganz klare Körpersignale.
00:07:12: zum Beispiel Ein Baby dreht den Kopf weg stößt mit den Händen von sich wird total unruhig bewegt sich viel guckt weg dreht sich weg weint.
00:07:23: Das ist Kommunikation.
00:07:25: Das heißt, wenn ich sage zum Beispiel bei meinem Baby, wenn auf der Wirkelmatte z.B.
00:07:30: massiere jetzt deine Beine mit Pflegeöl ist das gut, magst du das?
00:07:35: Wenn nicht die Beine einkreben und manchmal streckt sie mir auch die Hände entgegen Und dann möchte sie auch macht sie auch diese Bewegung und dann gebe ich hier manchmal auch ein bisschen Pflegeöle da drauf.
00:07:47: Dann kann sie auch cremen und ihren Körper bereits fühlen wie sich den anfühlt oder einfach dass das spürende Körpergefühl wahrnehmen.
00:07:55: Wenn sie aber ganz klar nicht in Laune ist, dann stößt sie meine Hände weg.
00:08:00: Sie wird auch unruhig!
00:08:02: Sie beginnt vielleicht auch ganz klar zu sagen Nein ich habe keine Lust auf das Ich mag jetzt keine Massage Und dann sage ich Okay Dann mache ich nicht einfach weiter Sondern dann höre ich auf und sag okay Du hast heute keine Lust auf eine Massage.
00:08:18: Alles in Ordnung, machen wir keine Massage!
00:08:20: Denn auch schon ganz kleine dieses Körpergefühl ich bin quasi in George für meine Bedürfnisse.
00:08:28: das ist schon ne total wichtige Lernsituation für auch schon so kleine Kinder denn eben auch kleine Kinder Babys dürfen erleben Meine Reaktion wird wahrgenommen.
00:08:40: Also die Erwachsenen reagieren darauf, die verstehen oder beachten meine Signale.
00:08:44: wenn ich eine Reaktion gebe.
00:08:46: Oder auch beim Stillen passiert das immer wieder mal dass sie zum Beispiel auch dort beim Baden, dass sie meine Brust anfasst und dann darf ich auch lieber voll sagen zum Beispiel Ja da trinkst du?
00:08:57: Das ist richtig!
00:08:59: Da stille ich dich, da kommt die Milch raus oder da kannst du dran nuckeln und kuscheln.
00:09:05: Aber jetzt in diesem Moment... Wenn wir baden dann möchte ich das nicht.
00:09:10: Dann tust du Baden, ne?
00:09:12: Dann gebe ich auch klar das Zeichen jetzt ist nicht die Gelegenheit zum Trinken.
00:09:18: Ich als Eltern darf auch Grenzen aufzeigen.
00:09:21: Das ist total wichtig Denn Konsens bedeutet ja nicht Die Kinder dürfen dann alles entscheiden Sondern Grenzen gegenseitig respektieren!
00:09:31: Dann lernen sie auch Aha Auch Mama oder Papa, meine Schwestern und Brüder.
00:09:37: Meine Paten, Onkels ... Die haben auch Bedürfnisse.
00:09:41: Nur weil ich jetzt diese Bedürfeness heißt, bedeutet es nicht, dass die andere Person das gleiche bedürfnis hat.
00:09:48: Und das müssen Kinder ja auch zuerst mal lernen.
00:09:50: Wie sieht's mit Mitbestimmungen Auswahlmöglichkeiten aus?
00:09:53: Konsens hatte eben sehr viel, eben mit auch Kompromisse für Ausdiskutieren, Mitbestimmung und Optionen aufzeigen zu tun.
00:10:02: Auch hier finde ich sie übrigens sehr, sehr spannend zum Beispiel auch die Montessori-Petagogik da reinzubringen von Marie Montessore.
00:10:09: Das ist sehr, so spannend!
00:10:11: Kinder erleben wirks Selbstwirksamkeit wenn sie auch selbst tätig handlungsfähig gemacht werden, wenn sie handungsfähig werden dürfen.
00:10:23: Zum Beispiel Wenn Sie entscheiden können was Sie anziehen Dann kann man Ihnen Optionen bieten.
00:10:31: Schau mal ich habe hier diese Unterhose Diese Farbe und diese Farbe magst du denn anziehen oder hol dir ein T-Shirt aus der Schublade.
00:10:40: Und dann geht es darum dass man natürlich als erwachsene Weise Vorausschauern, planen natürlich welche Kleidungsstücke sind jetzt im Schrank vorhanden.
00:10:52: Wenn dann natürlich im Winter die dünsten T-Shirts da sind kurze Hosen, mag das sein dass das Kind auch diese Hosen hervorholt und nicht verstehen kann warum ich sie jetzt nicht anziehen dürfen.
00:11:09: Du hast gesagt wähl dir was aus!
00:11:11: Und deswegen erweise eben auch damit da keine Schwarnungssituationen steht zum Beispiel eben auch zu sagen, ja jetzt kannst du hiervon auswählen.
00:11:21: Wir haben diese Pullis und diese Farben wir haben diese Schuhe die aus denen kannst du auswöhnen.
00:11:27: Dann gibt man ihnen eine altersentsprechende Verantwortung Eine Altersentsprechende Entscheidungsmöglichkeit mit Auch wenn sie noch nicht ganz groß ist.
00:11:38: aber es ist eine Entscheidungs-Möglichkeit und diese Selbstwirksamkeit total wichtig für die Entwicklung.
00:11:45: oder eben zum Beispiel auch, wenn es um Szene putzen geht.
00:11:48: Weil Eltern wollen ja dass z.B.
00:11:50: Kinder die Kinder die Szene Putzen.
00:11:52: das bedeutet man könnte vielleicht zuerst fragen willst du zuerst Szene putsen?
00:11:57: Oder zuerst Pyjama anziehen Gleichzeitig oder so nebeneinander.
00:12:01: Oder wollen wir heute mal diese Zahnpasta ausprobieren?
00:12:05: Oder so ein bisschen spielerisch auch, dass sie das selbst machen dürfen.
00:12:09: Meine kleine die mag das total jetzt gerne wenn sie so im Boden sitzt Die zähne putzt da mache ich ihr das drauf.
00:12:15: dann weiß sie das ist jetzt im Badezimmer auf dem Boden und manchmal ist sie auch noch nackt und kann sich nur ein bisschen rum rumspielen da und nimmt dann die Zahnbürste zur Hand, kaut da drauf rum und macht so diese Bewegung mit der Zahnbürste.
00:12:32: Und ich bin dabei unterstützt das, begleite das, bin vielleicht auch gerade am Zähne putzen.
00:12:40: Dann hat sie auch so einen kleinen Pingüin und dem hält sich dann wirklich die Zahnbürste hin, zeigt zum Mund und will den Pingüinen die Zähne putzen.
00:12:51: Total tolle Momente!
00:12:53: Oder eben auch diese Situation, möchtest du alleine duschen oder mithilfe duschen?
00:12:58: Zum Beispiel wenn es darum geht, wenn Körperpflege so übernehmen.
00:13:02: Ist es da zum Beispiel wichtig auch zu sagen ja denkt, wenn du jetzt duschen gehst dass du auch zb deine Penis vorhaut zurückziehst ein bisschen sauber machst mit Wasser reinigst und am Anfang begleitet man das natürlich und hilft da auch noch mit.
00:13:17: aber mit der Zeit kann man ganz viele Dinge schon ab.
00:13:21: Die können sich dann auch selbst einkreben, die können selbst Shampoo drauf machen.
00:13:26: Die können zum Beispiel im Anfang brauchen sie vielleicht noch ein bisschen Hilfe auch wenn die auf Klo gehen und dann vielleicht Kaka machen und da muss man vielleicht noch helfen abzuputzen Und dann irgendwann brauchen Sie das auch nicht mehr.
00:13:37: so kannst mal gucken habe ich alles erwischt oder so.
00:13:41: also ganz ganz wichtige Momente.
00:13:43: Oder eben auch hast du noch Hunger?
00:13:45: statt einfach das Essen weiter in den Mund zu stopfen.
00:13:48: Wirklich auch diese Momente sind ganz, ganz wichtige Momente für Selbstwirksamkeitserfahrung.
00:13:55: Das heißt Kinder lernen dadurch.
00:13:56: ich darf mit entscheiden meine Bedürfnisse sind wichtig es wird darauf reagiert jemand geht auf meine Gefühle ein und genau dass stärkt natürlich eben auch diese Fähigkeit persönlich bei sich bedürfnis-und grenzen wahrzunehmen und klar zu kommunizieren, zu zeigen aber auch von den Menschen gegenüber.
00:14:15: Und jetzt kommen wir endlich zur Pizza!
00:14:17: Ich habe in meinem digitalen Aufklärungsbord ein Übungsimpuls, der wird sehr oft insersexualpädagogische Arbeit verwendet.
00:14:26: Den ich sehr lebe und sehr gut funktioniert.
00:14:29: Das ist die Konsens-Pizza.
00:14:31: Diese Methode stammt aus der Arbeit und hilft Kindern und Jugendlichen vor allem, aber auch Erwachsenen zu verstehen wie Konsens eine gemeinsame Entscheidung funktionieren.
00:14:41: Die Aufgabe klingt ... Zuerst einmal total simpel, nämlich mehrere Personen werden dann gebeten so gemeinsame Pizza zu belegen.
00:14:49: Also das sind da nicht richtige Zutaten drauf obwohl man das natürlich gleichso gut machen könnte.
00:14:54: zum Beispiel es gibt verschiedene Zutate und die Leute, die die Gruppe muss dann zusammen entscheiden welche Belege kommt drauf.
00:15:02: also was macht wir für Zutatten drauf?
00:15:04: Welche Nahrungsmittel?
00:15:05: Was kommt nicht darauf wer Darf alles mitentscheiden?
00:15:09: Werden bestimmte Wünsche einfach übergangen von Menschen, die sagen oh ich kann keinen Schaf vertragen.
00:15:15: Bitte macht ja keine scharfen Gewürze drauf oder sowas.
00:15:18: Oder ich muss unbedingt.
00:15:20: es sollte bitte vegan sein.
00:15:22: Gab's Druck da zum Beispiel?
00:15:24: Ja!
00:15:24: Jetzt haben vier Leute gesagt, die wollen Avocado draufhaben.
00:15:29: Und du hast gesagt, ähm... Du willst das nicht?
00:15:32: Also viel ist die Mehrheit und deswegen machen wir das jetzt trotzdem drauf!
00:15:36: Ist da Drucken standen?
00:15:38: Haben alle wirklich mitgestummt?
00:15:40: Und genau da wird es total spannend
00:15:43: oder?!
00:15:44: Denn manchmal sagt auch vielleicht jemand ganz häufig Ja mir ist egal macht einfach Aber meint dann die Person wirklich auch Ist es ihr wirklich egal?
00:15:53: Oder hat die Person einfach gelernt, meine Bedürfnisse werden sowieso nicht berücksichtigt.
00:15:58: Was ich sage wird sowieso noch nicht gehört.
00:16:01: Meine Bedürfenisse muss ich hinten anstellen.
00:16:04: oder sagt jemand auch einfach wirklich zuerst Ja!
00:16:10: Ich will unbedingt Salami drauf und merke dann aber eigentlich später.
00:16:14: irgendwie mag das doch gar nichts so.
00:16:17: kein Fleisch drauf.
00:16:19: Und auch genau das ist so ein unglaublich wichtiger Lernmoment, Menschen dürfen ihre Meinung erinnern?
00:16:26: Nur weil ich jetzt gesagt habe, ich hätte gerne scharfen Pfeffer drauf oder eben die Salami dann darf ich mich auch noch umentscheiden und nicht so Ja!
00:16:34: Jetzt haben wir die Besalami schon drauf gelegt und du musst sie jetzt essen.
00:16:38: Zustimmung kann sich verändern und Bedürfnisse dürfen ausgesprochen werden.
00:16:43: Dann kommt natürlich der spannende Transfer.
00:16:45: Im zweiten Schritt wird dann überlegt, was wäre wenn es jetzt sich nicht um Pizza handelt sondern um Küssen und Kuscheln.
00:16:52: Um sich gemeinsam streicheln Körper berühren befriedigen rummachen sexuelle Aktivitäten Wenn es darum geht.
00:17:02: Und plötzlich merken dann Kinder und Jugendliche Oh, Konsens ist man doch gar nicht so eindeutig und einfach vor allem dann wenn eben zum Beispiel Gruppendruck entsteht Wenn eine Person sehr dominant ist und so ganz klar vorkiebt, wenn man auch Angst hat andere zu enttäuschen.
00:17:20: Ja dann habe ich halt heute Sex mit dir obwohl ich eigentlich keine Lust drauf habe.
00:17:24: aber ich getraue mich nicht weil dann könntest du enttäuscht sein und ich möchte ja nicht dass du entauscht bist von mir und dass du dich da nicht mehr liebst oder das du mich verlässt.
00:17:32: So diese Art und Weise oder man eben so die eigenen Bedürfnisse gar nicht richtig wahrnimmt.
00:17:38: Irgendwann einfach auch nicht mehr sei auf seinen Körper hört, auf seine Körpersignale.
00:17:43: und genau deshalb finde ich diese Übung sehr stark.
00:17:45: denn eben Konsens bedeutet nicht es kam kein Nein du hast ja auch gar nichts gesagt dass du jetzt keiner Solami drauf willst sondern Konsens bedeutet Es ist echt!
00:17:55: Es ist freiwilliges Jahr.
00:17:56: alle Bedürfenisse werden wahrgenommen und dürfen sein Die Grenzen dürfen sich auch verändern, nur weil ich heute gesagt habe Ich möchte gerne Zungenkurs machen.
00:18:06: Bedeut es nicht dass ich das morgen auch mag und Entscheidungen werden gemeinsam ausgehandelt.
00:18:11: Genau solche Alltagsübungen findet ihr eben auf meinem digitalen Aufklärungsboard.
00:18:15: Denn ich weiß Information rund um Sexualaufklärung zu suchen.
00:18:19: Das kostet Zeit und Nerven.
00:18:21: Und klar gibt es heutzutage ganz viele Möglichkeiten was man da als finden kann.
00:18:25: und trotzdem fragen sicher viele Eltern Ja, wie erklär ich denn jetzt sowas überhaupt?
00:18:30: Altersgericht?
00:18:31: ist das überhaupt?
00:18:32: empfohlen von professionellen Fachpersonen.
00:18:35: Wie zum Beispiel eben Sexualpädagoginnen.
00:18:37: und auf meinem Aufklärungsbord findest du eben Gesprächsimpulse Da findest Du konkrete Alltagssituationen, wie Du damit umgehen kannst Übungen, Impulse, wie z.B.
00:18:46: Konsens-Pizza da sind Empfehlungen für Bücher, Filme und Lieder die Ich eben als Sexualpädagogin wirklich empfehlen kann absolut empfehle hinterstehen kann, die wirklich auch altersgericht sind.
00:19:00: und da kriegst du Tipps wie du das Thema locker im vollen Mitteltag aufgreifen kannst ohne eben dass es peinlich wird.
00:19:08: Es soll nämlich lebensnah sein, es soll im Alltag passieren können und modern und entspannt sein.
00:19:13: Ich hab dir den Link dazu für mein digitales Auflangsboard in die Show-Nots gepackt!
00:19:18: Ja wie sieht's denn mit Constance auch bei Free Teens & Teenagern?
00:19:22: Da wird dann eben auch sehr plötzlich auf Privatsphäre sehr wichtig... da kommt an irgendwann dieser Moment Puberty Kicks In und die Kinder schließen plötzlich die Badezimmer Tür, sie wollen alleine duschen oder sagen, dann kannst du jetzt bitte anklopfen.
00:19:36: Rennen bitte nicht mehr nackt rum!
00:19:37: Wenn meine Freunde auf Besuch sind muss ich mich wirklich hier in der Gemeinschaftszusche auch nacktausziehen und kannst du schauen dass sich mich umgestört umziehen kann?
00:19:46: Also genau dort beginnt ein so unglaublich wichtiger Lernprozess.
00:19:51: Mein Körper ist privat, der gehört nur mir.
00:19:54: Da treffe ich die Entscheidungen.
00:19:55: Ich bin die Person, die das letzte Wort hat.
00:19:58: Ich darf Grenzen setzen, ich darf selbst entscheiden, wer mich sehen, berühren einfach mit mir sein darf und später kommt dann eben wichtige Beziehung dazu.
00:20:07: Beziehungen, Sex-Tings, Pornos, Konsens in Jugendlichenbeziehungen Und gerade hier eben Jugendliche müssen darf unbedingt verstehen Nur weil jemand nicht Nein sagt bedeutet das nicht automatisch, dass es das ist.
00:20:20: Dass sich hier um Zustimmung handelt.
00:20:22: Denn Menschen können eben auch aus Angst und Unsicherheit über Forderungen erstarren und mitmachen.
00:20:28: Trotzdem mitmachen!
00:20:29: Und dann später merken... Hey, hier sind so viele Grenzüberschreitungen passiert.
00:20:36: Das ist sehr traumatisierend.
00:20:38: dann auch Darum ist es sehr wichtig von früh an ihn wirklich beizubringen auf echte Zustimmung zu achten.
00:20:45: Nachfragen?
00:20:46: Du hast zwar gesagt, es ist okay wenn ich dich hier am Nacken küsse.
00:20:51: Aber ich merke du zuckst immer so zusammen oder du hast dich abgetreten von mir.
00:20:56: Ist dir das vielleicht unangenehm?
00:20:58: Soll ich besser aufhören?
00:20:59: Ja!
00:21:00: Total wichtig.
00:21:01: Körpersprache wahrnehmen und Grenzen respektieren.
00:21:04: Ich merke, du bist ganz abwesend unter.
00:21:06: du sagst gar nichts.
00:21:08: Ich fühle mich ein bisschen komisch.
00:21:09: Ich denke wir sollten jetzt aufhüren und unterbrechen Und wirklich diese Körpersprache zu lesen, diese Kommunikation auch während der Sexualität zu üben.
00:21:20: Die kann man in Alltagssituationen üben, wenn man sie eben auch als Kind immer erlebt hat schon von Beginn an.
00:21:27: Was ich oft gefragt werde ist ja wo hatten Konsensgrenzen?
00:21:31: Wo ... Ich meine wir sind die Erwachsenen sehr oft, wenn wir von kleinen Kindern und Babys sprechen.
00:21:36: Kinder können natürlich noch nicht alles alleine entscheiden.
00:21:39: Wir erwachsen die Trankverantwortung.
00:21:41: Wir haben eine Erziehungsaufgabe, wir haben auch eine Fürsorgepflicht und sollten im besten Falle in Interesse unserer Kinder handeln und eben auch Entscheidungen
00:21:51: treffen.".
00:21:51: Also wenn ein Kind zum Beispiel sagt ganz spannendes Beispiel.
00:21:55: auch wieder bei uns auf der Osterfeier wird jeweils zu Beginn so ein großes Gruppenfoto gemacht Und mein Patenkind wollte da nicht dabei sein oder wollte einfach spielen, war bei den Tieren und hatte keine Lust auf das Foto.
00:22:07: Total wichtig.
00:22:08: Meine Schwester hat das respektiert, die sagt sie möchte nicht fotografiert werden.
00:22:13: Ich zwingen Sie natürlich überhaupt nicht auf dieses Foto zu kommen und dass ist total eine wichtige Botschaft.
00:22:18: eben auch schon kleinere Kinder dürfen entscheiden wie sie es da geht.
00:22:22: Natürlich gibt es aber auch Momente zum Beispiel, wenn wir im Auto fahren oder mit dem Fahrrad unterwegs sind dann kann das Kleinkind nicht entscheiden ob es angeschnallt wird weil das ist eine Sicherheitsvorkehrung oder ob es ein Helm trägt.
00:22:37: oder auch bei mir die zynischen Untersuchungen die dringend gemacht werden müssen um zu klären was davor liegt können Kinder nicht entscheiden.
00:22:46: Das will ich nicht!
00:22:46: Oder auch zum Beispiel bestimmte Medikamente oder bestimmte Dinge, die vielleicht wenn jetzt ein Kind Diabetes-Typ eins hat und es muss vielleicht bestimmte Tabletten nehmen oder Spritzen nehmen... Dann ist das auch wichtig und dann muss man Kindern auch erklären und transparent begleiten.
00:23:02: Das heißt dann nicht z.B.
00:23:03: einfach sagen ja jetzt kommen, jetzt müssen wir diese Impfung machen schnell schnell da musst du jetzt das T-Shirt ausziehen und dann reißt man das T Shirt einfach runter damit schneller geht in dem Sinne sondern wirklich erklären, auch vielleicht schon Tage zuvor was da passieren wird.
00:23:17: Ankündigen, gucken... Wir gehen jetzt diese Untersuchung machen bei der Vulva weil du hast so eine rote Flecken und da wird die ärztliche Fachperson wird da draufgucken, wird dann mit den Handschuhen dran fassen, wird da vielleicht mal gucken was da sein könnte und das wirklich auch möglichst die Kinder einbeziehen.
00:23:38: Also das ist sehr, sehr wichtig.
00:23:40: Eben auch zum Beispiel wenn wir uns die Frage stellen bis wann eben wische ich meinen Kind den Po ab?
00:23:46: Oder ab wann kann eben mein Kind selbst auch Körperhygiene machen, sich waschen und vielleicht eben Brust abtasten oder ganz viele Dinge.
00:23:56: Und dort geht es sehr fest darum, dass wir als Eltern natürlich oder als Erwachsene-Bezugspersonen schrittweise in diese Selbstständigkeit begleiten.
00:24:08: Das heißt schon frühzeitig über Periodemenstruation aufzuklären geschockt im Badezimmer steht, vielleicht beim Duschen rinnt zum Beispiel das Blut herunter und es denkt ich bin verletzt.
00:24:26: Ich blute so fest ich muss ins Krankenhaus.
00:24:29: diese Situation wollen wir vermeiden.
00:24:32: deswegen ist ganz ganz wichtig dass wir eben schon all das gerecht frühzeitig aufklären.
00:24:37: Es ist wichtig dass sie die Privatsphäre respektieren.
00:24:40: Wenn sich ein Kind sei es noch so jung umziehen möchte in der Umziehkabine, dann geht man mit dem Kind in die Umzieh-Kabine und reißt ihm nicht einfach die Kleider vom Leib weil das vielleicht schneller geht oder die Zeit spart, um noch in die Umziehkabine zu gehen.
00:24:56: Wenn es das möchte?
00:24:57: Deswegen frage ich fragt dann immer, möchtest du dich gerne hier umziehen am Platz solchen Handtuch rumhalten oder möchtes so gern in die Garderobe gehen?
00:25:04: Ich möchte das Angebot schaffen dass das Kind entscheiden kann und gleichzeitig ist eben aber trotzdem auch für uns als erwachsene Person.
00:25:12: wir haben die Fürsorgepflicht, die Verantwortung.
00:25:16: Die müssen wir übernehmen, die können wir nicht übertragen auf das Kind.
00:25:20: Wir können keine Parentifizierung machen, das ist ganz wichtig.
00:25:24: Das wird auch die wichtigen Aspekte berücksichtigen.
00:25:27: Wenn du gerade ein Baby oder ein Kleinkind zu Hause hast, dann hab ich etwas Neues für dich!
00:25:32: Bei meinem Offline-Themenabendsextuelle Entwicklung altesgerecht begleiten ... Für Kinder von null bis zwei Jahren die Wickeltisch Edition werden wir zusammen Aufklärung besprechen Denn Aufklärungen beginnen eben nicht mit diesem großen Aufklärungsgespräch.
00:25:51: Er ist in der Pubertät, sondern schon beim Wickeln, beim Baden, beim Körperkontakt bei den liebevollen Gesten.
00:25:56: und wir sprechen an diesem Themenabenden, an diesen zwei Abenden darüber wie Babys ihren Körper entdecken, wie die psychosexuelle Entwicklung aussieht von Babies und Kleinkindeln von null bis zwei Jahren?
00:26:08: Wie Konsens bereits früh begleitet werden kann wie Eltern eben auf diese kindliche Neugierde Körpererkundung reagieren können und, wie du als Elternteil das Körpergefühl und die Selbstbestimmung stärkst.
00:26:21: Dass ganz alltagsnah locker mit ganz vielen Alltagsmomenten und praktischen Hinweisen und Beispielen würde mich sehr freuen.
00:26:28: wenn du da dabei bist kannst dich anmelden findet im Juni statt.
00:26:33: ich pack dir das auch gerne in die Show Notes.
00:26:36: Fazit von unserem kleinen Exkurs zu Konsens mit Kindern.
00:26:41: Konsens ist keine einzelne Lektion oder kein einzelnes Gespräch, dass wir irgendwie mühselig führen und so was Es ist eine Art... es ist etwas das Kinder über Jahre erleben dürfen sollen im Familienalltag in Beziehungen beim Spielen, beim Kuscheln, beim Grenzen setzen.
00:27:00: Denn Kinder deren Grenzen ernst genommen werden die Konsens in ihrem Familienalltag erleben, lernen oft besser eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, klare Grenzen für sich zu ziehen und auch die Grenzen von anderen Menschen und Bedürfenissen aus den anderen Menschen zu respektieren.
00:27:17: Und genau das ist eine unglaublich wichtige Lebenskompetenz!
00:27:21: Und vielleicht beginnt Konsens manchmal eben ganz ganz klein – in verschiedenen Minimomenten?
00:27:27: Vielleicht mit einer
00:27:28: Pizza?!
00:27:28: Wenn du magst, würde ich mich freuen wenn du nächstes Mal in einem Monat wieder dabei bist zu einer neuen Folge von Altersgericht aufklären.
00:27:36: Ich freue mich wenn du meinen Podcast abonnierst und deinen Freundinnen mit Kindern davon erzählst und an interessierte Eltern von Pre-Teens oder TVs weiterleitest!
00:27:46: Sie freuen sich bestimmt auch über Unterstützung bei diesem spicy Thema.
00:27:51: Sexquisite Grüße und wir hören uns.
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